Unsere Hölzer

Die Harthölzer im Überblick

Die Entnahme der Bäume, die Ihr Holz liefern, erfolgt ausschließlich unter strengsten Kontrollen und ohne Verletzung der Menschenrechte. An unseren Holzprodukten können Sie sich ohne schlechtes Gewissen erfreuen. Die Entnahme und Bewirtschaftung des Baumbestandes erfolgt durch Unternehmen aus den Regionen vor Ort. Diese sind mit dem feuchtwarmen Klima vertraut und es werden wichtige heimische Arbeitsplätze geschaffen.

Bangkirai

… ist das wohl bekannteste Hartholz auf Deutschlands Terrassen. Das Holz stammt aus Indonesien / Malaysia und überzeugt mit seinem warmen, mittelbraunen Farbton. Nicht umsonst ist Bangkirai die meist verwendete Hartholz Terrassendiele. Es besticht durch eine angenehme und frische, gelblich-braune bis oliv-braune Farbgebung, eine hohe Dichte, die zu einer gleichermaßen hohen Widerstandsfähigkeit führt sowie durch seine natürliche Unempfindlichkeit gegen Insektenbefall und Pilze. Darüber hinaus bedarf Bangkirai im direkten Vergleich zu vielen anderen Holzarten nur relativ wenig Pflege auch bei direktem Witterungseinfluss. All diese Eigenschaften machen Bangkirai für Sie zu einem wertvollen und langlebigen Rohstoff für Außenterrassen sowie für Garten- und Terrassenmöbel. Bangkirai hat eine Dauerhaftigkeitsklasse von 2. Bei guter Pflege entspricht das einer Nutzung von ca. 25 Jahren.

Cumaru

… ist ein südamerikanisches Holz mit einer anspruchsvollen Optik. Der warme, bräunliche Holzton ist für viele unserer Kunden genau das Richtige. Die feinfaserige Holzstruktur ergibt eine schöne Oberfläche, welche sich gerade barfuß gut anfühlt. Ähnlich wie beim Ipè gibt es auch hier Farbunterschiede zwischen den Dielen, welche ein schönes Gesamtbild ergeben. Das Holz arbeitet eher wenig, und ist somit auch gut zu verarbeiten. Gerade im Terrassenbau wird Cumaru Holz deswegen gerne verwendet. Es hat einen besonders geringen Hand zum Ausbluten. Wegen seiner hohen Dichte ist Cumaru als Terrassenholz sehr unempfindlich gegen äußere mechanische Einwirkungen. Auch ist es sehr resistent gegen holzverfärbende und holzzerstörende Pilze und Insekten. So kann das unbehandelte Cumaru auch langfristig im Außenbereich eingesetzt werden. Cumaru ist ein Hartholz der Klasse 1-2. Eine Beständigkeit von über 25 Jahren ist hier gegeben.

Garapa

… ist ein sehr helles südamerikanisches Hartholz. Das Holzbild zeichnet sich gerade durch seinen ruhigen und homogenen Farbverlauf aus. Das Holz ist gut „barfuß-geeignet“ und bietet unseren Kunden auch nach Jahren noch viel Freude. Helle Hölzer vergrauen meistens schneller als dunklere. Daher empfehlen wir, regelmäßig unser spezielles Pflegeöl zu verwenden. Da Garapa kaum Absplitterungen an der Oberfläche zeigt, ist es die optimale Barfuß-Diele. Garapa wird sehr gerne im Außenbereich von Holzterrassen verwendet. Im frischen Zustand hat das Holz einen deutlichen, angenehmen Geruch. Garapa ähnelt im Geruchsbild der Mandel. Wird Garapa etwas älter, ist der Geruch allerdings kaum noch wahrnehmbar. Wenn es frisch gesägt wurde, hat es eine zitronengelbe Farbe, die mit der Zeit mandelbraune Schattierungen annimmt. Das Holz hat die Dauerhaftigkeitsklasse 2, welches einer Nutzung von ca. 25 Jahren entspricht.

Wußten Sie schon ?
Garapa ist ein Holz vom einem Baum, der zur Familie der Johannisbrotgewächse gehört. Die Bäume wachsen in Südamerika und Sübbrasilien. Sie sind mittelgroß bis sehr groß. Sie können in der Tat bis zu 50 Meter hoch werden bei einem Stammdruchmesser von weit über einem Meter. Garapa wächst gerade und zylindrisch mit langen astfreien Strecken. Das macht es zu einem optimalen Holz für Terrassendielen und Holzterrassen. Die Trocknungszeit von Garapa ist eher lang. Es neigt dabei zu Verformung und Rissbildung. In unserem Angebot finden Sie daher handsortiertes Holz für ein optimales Ergebnis. Es kann sehr gut gesägt, gehobelt und gebohrt werden und eignet sich sehr gut für den Garten- und Terrassenbau. Beim Schleifen kann man eine sehr glatte Oberfläche erzielen. Garapa nimmt sehr wenig Wasser auf und quilt höchstens sehr schwach auf. Garapa Holz ist extrem gut gegen Witterung geschützt und sehr resistent gegen Schädlinge.

Ipé

… ist die Oberklasse im Bereich Hartholzterrassen. Dieses südamerikanische Holz hat eine sehr schöne Maserung, welche gerade bei einer glatten Oberfläche gut zur Geltung kommt. Das Besondere an der Optik einer Ipè-Holzterrasse ist außerdem, dass sich fast jede Diele farblich absetzt. Diese Farbunterschiede sind gewollt und ergeben ein tolles Gesamtbild mit einzigartigen Farbnuancen. Wir empfehlen bei exklusiven Ipè-Terrassen eine unsichtbare Befestigung, damit Sie das Holzbild nicht durch sichtbare Schraubköpfe beeinträchtigen. Hervorheben möchten wir außerdem, dass wir jede Ipè-Terrassendiele gemäß Ihrem Auftrag hier in Worpswede hobeln und somit eine bestmögliche Qualität erreichen. Ipè ist ein sehr ruhiges Holz, das wenig arbeitet und somit auch einfach zu verarbeiten ist. Das Holz hat die Dauerhaftigkeitsklasse 1. Dies entspricht einer Nutzungsdauer von ca. 30 Jahren.

Izombé

… stammt aus den tropischen Regenwäldern Zentralafrikas. Der Baum erreicht eine Höhe von 30 bis 36 m und einen Durchmesser von 70 bis 90 cm (manchmal 120 cm). Der Stamm ist gerade und zylindrisch und besitzt große Wurzelanlaufbretter. Frisch gesägtes Izombé hat eine ockergelbe bis rosabraungelbe Farbe. Manchmal weist das Holz wellige Venen auf. Das 30 bis 50 mm dicke Splintholz ist rosagelb bis gelb und nicht deutlich zu erkennen. Die Maserung ist gerade bis unregelmäßig und das Holz hat gelegentlich Wechseldrehwuchs. Die Struktur ist fein.

Massaranduba

… stammt aus Südamerika und ist eine gute Alternative zu Bangkirai im Holzterrassenbereich. Das Holz hat eine bräunlich-rötliche Färbung, eine feine Struktur und ist eines der härtesten Terrassenhölzer. Ein dichter Farbverlauf sorgt für eine sehr glatte Oberfläche. Kleine Wurmlöcher, auch „Pinholes“ genannt, treten bei Massaranduba selten auf. Massaranduba hat die höchste, natürliche Dauerhaftigkeit der Kategorie. Die Botanische Bezeichnung von Massaranduba lautet Manilkara bidentata. „Das Holz des Balatabaums wird unter den Bezeichnungen Massaranduba, Balata rouge, Beef wood oder Pferdefleisch-Holz gehandelt. Bei Herkunft aus Peru ist der Handelsname Quinilla. Es ist eine tropische Hartholzart, ähnlich wie Bangkirai.“ – Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Balatabaum

Hinweise:

1. Das Holz arbeitet (schwindet und quillt) stärker als vergleichbare Harthölzer. Dies ist beim Einbau der Dielen zu beachten.

2. Das Holz lässt sich gut sägen, schleifen, hobeln und polieren.

Mafil

Das südamerikanische Marfil erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit in den deutschen Gärten. Die botanischen Bezeichnung ist Caryocar Villosum. Marfil hat die natürliche Dauerhaftigkeitsklasse 2-1. Marfil wird sehr oft als Ersatz für Bilinga Terrassendielen genommen da es farblich sehr ähnlich ist.
Es ist vor allem aber auch die homogene Farbe sowie die ansprechende und dekorative Oberfläche, welche für dieses Holz spricht. Besonderes Merkmal dieses südamerikanischen Tropenholzes ist die sehr hohe Dichte, die zu hohen Festigkeitseigenschaften führt, welche vergleichbar sind mit Garapa oder Bilinga . Das macht Marfil zu einem witterungsbeständigen Hartholz, das sich weder bei Trockenheit noch bei hoher Luftfeuchtigkeit, bei Hitze oder bei Kälte viel ausdehnt oder verzieht. Deswegen sind weder Rissbildungen noch Splittern zu befürchten, sondern es wird unter fast allen Umständen seine natürliche, glatte Oberfläche behalten. Des Weiteren besitzt Marfil eine hohe Resistenz gegen viele in Deutschland ansässigen Schädlinge, Pilze, Termiten und Insekten.

Momoqui

… auch bekannt als südamerikanischer Walnuß und ist eine preiswerte Alternative zu Ipè. Diese Holzart zeichnet sich vor allem durch seine sehr schöne natürliche schokoladenbraune Farbe aus. Es besitzt eine lebendige Maserung mit vereinzelt hellem Splintanteil. Diese Eigenschaften machen diese Holzart zu einem unverwechselbaren Terrassenbelag.

Teak

… ist ein ausgezeichnetes Terrassen-Holz: kein anderes Holz erreicht eine so hohe Haltbarkeit und hat dabei ein so geringes Risiko zu Riss- und Splitterbildung. Die Formstabilität gewährleistet, dass auch im Alter die Teakterrasse verzugsfrei und barfußfreundlich bleibt.
Teak zählt zu den am längsten bekannten und wertvollsten Hölzern Asiens. Es ist in den wechselgrünen Monsunwäldern in Indien, Burma und Indochina heimisch, wo es mehr als 100 Jahre lang durch forstliche Maßnamen vermehrt und nachhaltig bewirtschaftet wurde. Aufgrund der Hochwertigkeit des Holzes wird Teak heute in zahlreichen tropischen und subtropischen Regionen der Welt kultiviert, zum Teil auch in Schnellwuchsplantagen mit Umtriebszeiten von unter 20 Jahren. Die in solchen Kulturen erzielten Qualitäten entsprechen bei älteren Bäumen (über 60 Jahre) und in Regionen mit ausgeprägter Trockenzeit weitgehend denen von Holz aus Naturwäldern; dagegen ist junges und schnellwüchsiges Holz sehr splintreich, farblich variabel und weniger dauerhaft. Das derzeit in Europa verarbeitete Teakholz stammt zum weitaus überwiegenden Teil aus Aufforstungen, meist aus Indonesien (Java)

Angelim Pedra

… auch Sapupira genannt, ist gelb-orange bis dunkelbraun in der Farbe mit charakteristischen Mineralverschmutzungen. Das Kernholz von Angelim Pedra hebt sich scharf gegen den 30-100 mm breiten gelblich-weiß bis grau Splintholz. Charakteristisch für Angelim Pedra sind hell- bis dunkelbraun Wachsflecken, die in der Holz erscheinen und welche dekorativ für einige Anwendungen sein kann. Der typische Geruch von frischem Holz wird nach ein paar Wochen verschwinden.

Bilinga

… ist ein honigfarbenes, afrikanisches Hartholz. Das Holz hat eine sehr fein strukturierte Oberfläche, welche sehr gut barfuß geeignet ist. Viele unserer Kunden schätzen dieses Holz, da es trotz der guten technischen Eigenschaften und der langen Haltbarkeit einfach zu verarbeiten ist. Auf großer Fläche sieht das Holz sehr wohnlich aus. Gerade für Terrassen, die an ein Holzhaus oder eine weiße Fassade grenzen, ist dieser Farbton ideal geeignet. Bilinga ist sehr pflegeleicht und daher auch perfekt für größere Objekte geeignet. Bilinga Terrassen sind eine Augenweide! Es besticht durch ihre exotische honiggelbe Farbe und einen tollen Preis-Leistungs-Verhältnis. Bilinga hat eine Dauerhaftigkeit von 1. Dies entspricht einer Nutzungsdauer von ca. 30 Jahren.

Bongossi

… ist ein besonders schweres und resistentes Holz. Als eines der härtesten Harthölzer überhaupt eignet es sich sehr gut für den Bau einer robusten, langlebigen Holzterrasse und weitere Konstruktionen im Außenbereich. Bongossi (auch Azobé oder engl. Red Ironwood genannt) stammt aus Westafrika und überzeugt durch eine ganze Reihe positiver Eigenschaften. Durch seine extreme Widerstandsfähigkeit und Festigkeit weist es auch nach Jahren des Gebrauchs nur geringe Abnutzung auf. Dieser Vorteil kommt vor allem im Terrassenbereich zur Geltung. Einmal montiert bleibt die Terrasse für sehr lange Zeit erhalten. Auch optisch überzeugt Bongossi mit seiner tief rotbraunen Farbe und der attraktiven, lebhaften Maserung.